Autor Thema: Abzocke bei outlets.de - Abofalle  (Gelesen 16403 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

admin

  • Administrator
  • Vollwertiges Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 243
    • Profil anzeigen
Abzocke bei outlets.de - Abofalle
« am: 06. Februar 2011, 16:55:17 »

Abzocke bei outlets.de

Im November vergangenen Jahres habe ich mich auf der Internetseite der Firma outlets.de umgeschaut und dann das Anmeldeformular ausgefüllt. Was ich total übersehen habe, dass ich damit ein Abo für 2 Jahre abgeschlossen habe, wenn es auf den ersten Blick überhaupt ersichtlich war, das bezweifle ich ganz stark. Trotzdem bin ich durch das Ausfüllen des Anmeldeformulars in deren Abofalle geraten. Nach der Registrierung war ich nicht ein einziges Mal auf dieser Seite, was nichts nützt.

Vor ein paar Tagen erhielt ich dann per eMail eine Zahlungsaufforderung über 96 Euro und dies ist für das erste Jahr! Natürlich war ich erst einmal geplettet, denn meiner Meinung nach habe ich kein Abo oder ähnliches abgeschlossen. Also schrieb ich an den Absender, dass es sich wohl um einen Irrtum handeln müsse. Antwort kam promt und es wurde mitgeteilt es handelt sich nicht um einen Irrtum, ich hätte mich angemeldet. Man hätte meine IP-Adresse, eMail, Anschrift, Geburtsdatum und Namen also habe ich mich auch angemeldet und sei verpflichtet zu zahlen. Prima dachte ich, das hat mir gerade noch gefehlt. Ich fragte dann bei der Firma an, falls ich mich wirklich registriert hatte, ob ich den Betrag auch in Raten zahlen könne und das geht natürlich. Man hat mir dann auch postwendend eine Ratenzahlungsvereinbarung per Mail zugesandt.

Aber irgendwie kam mir die ganze Sache "spanisch" vor und ich schaute im Internet nach dieser Firma und mein Verdacht hat sich bestätigt.
Diese Firma geht voll auf Abzocke und es gibt ganz viele Hinweise, wie man sich verhalten soll. Es gibt sogar Gerichtsurteile in diesem Fall. Ganz wichtig ist
AUF KEINEN FALL ZAHLEN!!! Es muss ein Widerspruch eingelegt werden, auch wenn in dem Schreiben die angebliche Widerspruchszeit verstrichen ist. Dann auf nichts mehr reagieren. Sollte jedoch ein "Mahnbescheid" vom Gericht kommen und der kommt per Einschreiben, muss man ihn beachten und reagieren. In diesem Fall kann man dann dem Ganzen widersprechen und dem Forderungsbetreiber bleibt dann nur noch der Gerichtsweg. Sollte dieser beschritten werden, ist ein Anwalt hinzuzuziehen.

Zusätzlich hilft es evtl. an die Bank (angegebene Bankverbindung auf zahlungsaufforderung) eine Beschwerde über den Kunden zu senden.

Hier einige Seiten zum Nachlesen:

www.verbraucherschutz.tv/2009/10/23/outletsde-betroffene-tauschen-sich-aus

http://www.computerbetrug.de/news/newsdetails/outlets-de-verbraucherzentrale-warnt-vor-bezahlung-091122/

http://forum.computerbild.de/internet-abzocke/abzocke-outlets-de_57598-140.html




Es wäre super, wenn wir uns hier austauschen könnten und Erfahrungsberichte etc. zusammentragen, damit ist vielen geholfen.






« Letzte Änderung: 06. Februar 2011, 17:00:11 von admin »

 

Powered by EzPortal