Autor Thema: Hitzschlag und Hitzekollaps erkennen - Erste Maßnahmen einleiten  (Gelesen 10762 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

rotkaepchen

  • Neuling
  • *
  • Beiträge: 11
  • Der Online-Ratgeber für Alle
    • Profil anzeigen
Hitzschlag und Hitzekollaps erkennen - Entsprechende erste Maßnahmen einleiten


Hitzschlag
Der Hitzschlag kündigt sich unmittelbar durch hohes Fieber (über 40 Grad), heiße, trockene Haut, starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Verwirrtheitszustände an. Schlimmstenfalls wird der Betroffene bewusstlos und erleidet einen Schock. In diesem Fall sollte immer sofort ein Notarzt verständigt werden!

Die Gefahr für einen Hitzschlag besteht vor allem, wenn die Außentemperatur die Körpertemperatur übersteigt (über 37 Grad) und sehr hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Denn durch die hohe Luftfeuchtigkeit verdunstet nicht genug Schweiß von der Haut, und sie kann die Wärme nicht mehr ausreichend ableiten.


Erste Maßnahmen bei Hitzschlag:


Raus aus der Sonne, rein in den Schatten und ganz, ganz viel trinken. Selbst Herzkranke, die aus medizinischen Gründen nur begrenzt Flüssigkeit zu sich nehmen dürfen, können in diesem Fall nicht zu viel trinken. Um die Körpertemperatur wieder herunterzufahren kalte Tücher auf Arme und Beine legen. Alternativ kann man den Betroffenen auch mit kaltem Wasser besprühen.

Wichtig: Den Betroffenen nicht vollständig abdecken, denn so kann die Luft nicht mehr zur Abkühlung beitragen.


Hitzekollaps
Erste Anzeichen für einen Hitzekollaps sind Antriebsarmut, Müdigkeit und schwere Beine. Starker Durst, gerötete Haut, Kreislaufbeschwerden, extremes Schwitzen, Schwindelgefühl, Flimmern vor den Augen, Zittern und Muskelkrämpfe sind bereits Symptome eines akuten Hitzestaus. Ohne Behandlung droht ein Hitzschlag.


Erste Maßnahmen bei einem Hitzekollaps:

Raus aus der Sonne, rein in den Schatten. Beine hochlegen, damit wird der Kreislauf wieder in Schwung gebracht. Dem Betroffenen mineralstoffhaltige Getränke reichen, da diese Krämpfe lindern, die durch den Elektrolytmangel infolge des Schwitzens entstehen.

In schweren Fällen hilft nur der Arzt und eine Infusion.
« Letzte Änderung: 23. August 2011, 13:49:00 von rotkaepchen »

 

Powered by EzPortal